Dr. Elke Ullrich, Kunstwissenschaftlerin

Einführung zur Ausstellung summend schwebend


Das "summend Schwebende" in der beweglichen Malerei von Sabine Kinast


Ist das eigentlich Malerei? Was wir in CARPE DIEM* sehen - der dringenden Aufforderung den Tag zu nutzen, aber auch genussvoll zu “pflücken” - sind Kaffeepigmente und Acryllack auf Büttenpapier.

Diese feinen Blätter, die in ihrem Herstellungsprozess enorme Zeit (ca. 7 Minuten pro „Minutenzifferblatt“) verschlungen haben, visualisieren lediglich die 1440 Minuten eines Tages, die hier chronologisch ablaufen. Dies ist ein vergleichbar kleines Puzzlestück an Zeit, zumal, wenn man es auf ein menschliches Leben rechnet. Als Installationsansicht, demnach in der Präsentation des Ganzen gesehen, ist dies allein ein Tag, an dem jede Minute anders aussieht. So wie uns die Zeit oft zwischen den Fingern zu zerrinnen scheint, verhält sich das Material. Das eingesickerte Pigment, das eigentlich nur ein Abfallprodukt des zu trinkenden Kaffees ist, wird hier in den farbgebenden Prozess einbezogen: Von jeder Minute eines Tages bleibt eine andere Tönung. Sich der einzelnen Abdrücke, die minütlich übrigbleiben, als Kostbarkeit zu versichern, daran appelliert der Titel von CARPE DIEM, dessen Herstellung aus einer „Not“ entstanden war: Kinast entbehrte seinerzeit ein Atelier und behalf sich mit dieser kleinteiligen Arbeit, die letztlich raumgreifend wird. Zurückgekehrt ist sie dennoch zur Malerei. Auch wenn CARPE DIEM so anders erscheint, beschäftigt es sich doch in konzeptioneller und leiser Art mit einem grundlegenden Lebensmittel des Menschen: mit der Zeit.


In den gemalten Bildern geht es ebenfalls immer um Zeiträume und um Menschen - letztlich um Personen, die sich in der Zeit bewegen. Diesen Individuen können wir meist nicht ins Gesicht, und nie in die Augen sehen. Ihr Antlitz geben sie vielfach nicht preis, sie nehmen keinen Kontakt mit uns auf, sondern sind in ihren eigenen Welten unterwegs. So bleiben wir Zuschauer: Zum Beispiel in TRANCI CONNECTED, ROSA TIME TUNNEL (ebenso beide von 2010) oder dem PARK sehen wir immer Personen von hinten, die auf „ihrem Weg“ in eine noch rätselhafte Welt sind – sie sind in Bewegung. So kommen die Geschichten geradezu unbemerkt ins Rollen, wie beispielsweise bei dem 2013 entstandenen Bild: Wer sind die Figuren an dem zugefrorenen See, der eigentlich ein PARK ist? Der Von-Alten-Garten in Hannover war Modell für diesen Schauplatz, dessen blätterlose Bäume hier im Gemälde fast wie eine japanische Zeichnung als Rahmen erscheinen. Was macht der Teppich, das Feld, die Eislöcher - was auch immer sich im Zentrum des Bildes befindet, dort? Wie so oft bei Kinast ist es ein mystisches Zeichen, das sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters erregt und sich zugleich einer einordnenden Deutung entzieht. Ein Ort im Ort, der wie ein Ufo gelandet zu sein scheint und vielleicht doch nur pragmatische Bedürfnisse eines Parkbenutzers erfüllt? Man könnte sich auch an das Lochmuster, das Raster im Film Yellow Submarine von den Beatles erinnert fühlen: Im Film tauchen und verschwinden die Musiker auf der Suche nach dem wunderbaren „Pepperland“ durch solche Kreise hindurch und gelangen schließlich so in eine nächste Sphäre. Die Löcher sind magische Durchschlupfe und ermöglichen einen Übergang in eine andere Welt, eine Welt der Vorstellungskraft? Oft ist da etwas in den Bildern, was zunächst nicht dort hinzugehören scheint und eine positive Spannung aufbaut. Figürliches verwandelt sich damit nahezu zu Abstraktem – auch wenn uns als Betrachter immer zugleich Vorstellbares, Erlebtes und damit auch vertraute Bildelemente entgegen treten.

Wenn die Malerin ihre fotographischen Vorlagen im Bild, hier ursprünglich in Thai-Chi Bewegungen einer Gruppe findet und festhält, diese quasi einfriert, ohne ihnen das Leben zu entreißen, ist noch immer die Vitalität zu bemerken, aus der die Motive herrühren. Die Figuren scheinen leise, vibrierend zu schweben im Schnee oder sich auf verborgenem Eis zu befinden. Wir sehen sie mit unserem fokussierten Blick durch diese Naturlücke - es kommt ein heimliches, fast ein Geheimnis umwobenes, Zusehen ins Spiel. Im Schnee wird alles gedämpft und langsamer, diese Ruhe vermittelt sich in der Stimmung des Bildes. Der Einblick, das Fokussieren durch die karge Natur, verschiebt die friedvolle, entrückt wirkende Atmosphäre an einen nicht spezifischen Ort und öffnet damit den Blick für eine weitere Perspektive, in der ein mystischer Frieden herrscht, der ebenso ins Bedrohliche kippen könnte. Also vielleicht doch Potential für einen Krimi?


Der Aufbruch ist ein zentrales Thema dieser Arbeiten. Auch wenn die Bilder selbst still stehen, so zappeln sie doch immer ein wenig, sind mit Vitalität gefüllt und man kann die Dynamik spüren, die von den Figuren ausgeht – gleich der Malerin, die sie geschaffen hat. Diese Verlebendigung der malerischen Motive, das „direkt aus dem Leben gegriffene“ und ins Bild gebannte, macht ein Charakteristikum der Malerei – anknüpfend an ihre gemalten Begleiter – aus.

Kinast ist ohne Zweifel selbst eine leidenschaftliche Beobachterin: Sie observiert das Leben, nimmt teil, ändert ihren Standpunkt, fotografiert, findet bewegte und stehende Bilder und verwendet diese für ihre Kunst. Diese schiere Neugier auf das Leben mit all seinen Farben, Formen und vor allem auch Tönen, zeichnet meines Erachtens die assoziative und zugleich stringente Methode der Malerin besonders aus. In diesem Kontext gleichfalls bezeichnend ist die kleinformatige Serie „Modell“: Sie begann im Jahre 2010. Hier werden sowohl Menschen, Dinge als auch Situationen in den Status eines gemalten Bildmotivs erhoben – so z.B. auch der „SACK“ von 2013. Damit werden sie auf eine nahezu liebevolle Art aus ihrer alltäglichen, scheinbaren Bedeutungslosigkeit gehoben. Durch diese Auswahl und Setzung des künstlerischen Akts reift Alltägliches zu etwas Besonderem – wieder wie im Leben, wenn wir einen persönlichen Bezug zu etwas herstellen können und uns damit eine eigene Qualität schaffen.


Persönliche Motivation als Triebfeder markiert auch den Auslöser für die Bilder, die sich mit den Wassertürmen beschäftigen: Die LANTERN TOWERS von 2011, welche die Malerin bei einer lang ersehnten Reise nach New York zum Bildmotiv kürte, schweben wie Leuchttürme im Himmel. Mit Arcylfarbe und Lack auf Packpapier, erscheinen die Wassertürme als blitzende Skulpturen. Durch diese Materialität bekommt ihre Oberfläche zugleich etwas Fragiles, durch die Flächigkeit jedoch auch einen Aspekt des Monumentalen. Sie setzen wie überirdische Himmelskörper ein markantes Zeichen am Metropolenhimmel. Zugleich sind sie im gigantischen New Yorker Stadtbild selbst zwar sehr häufig, doch letztlich proportional klein zu sehen, wie Zeltbewohner zwischen den Riesen der Steingebäude, für deren Versorgung sie vor über hundert Jahren einmal erdacht wurden. Übrigens sind sie inzwischen in der sogenannten Realität selbst zum umweltbewussten Kunstprojekt der Stadt geworden: Ein aktuelles „Water tank project“ möchte durch künstlerische Intervention auf den Türmen selbst Hinsehen und Aufsehen provozieren. Das Projekt versucht durch künstlerisch gestaltete Wassertanks das Bewusstsein für den Wasserverbrauch zu schärfen. Somit werden sie im echten Leben, wie auch auf den Bildern Kinasts, zum Porträt einer leuchtenden und vitalen Skulptur. Diese hat sich abgelöst von seiner eigentlichen Bestimmung und gemäß künstlerischer Vorgehensweise, eine neue Bedeutung erlangt.


Diese Themen des Alltags stellen in den Bildern Nähe her, letztlich eine traditions- und erfolgreiche Erfindung der Malerei: Es begann, als vor vielen hundert Jahren die Mutter Gottes auf dem Goldgrund der himmlischen Sphäre abgelöst wurde. Nun folgte eine bedeutende, malerische Prozession durch die unmittelbare Umgebung des Menschen. Die Künstler, als auch die Betrachter ihrer Werke, wurden Zuschauer des Lebens in der Kunst, das mehr zu zeigen in der Lage ist, als das Auge im surrenden Alltag sieht. Die gegenständliche und figürliche Malerei erlebt ferner seit der Moderne in regelmäßigen Abständen ebenso ihr angebliches Ende, wie überdies immer wieder ihre Auferstehung. Dafür gibt es viele gute Gründe. Auch Kinast repräsentiert mit ihrer gegenständlich-abstrakten Malweise die Malerei und ihre Themen selbst. Nicht zufällig hat sie eine Vorliebe für matte Leinwandoberflächen entwickelt, brillanter Hochglanz ist ihre Sache nicht. Direkt auf die ungrundierte Leinwand zu malen, oder unmittelbar weiches Rohgewebe zu nutzen, geht auf ursprüngliche Techniken der Malerei zurück und verwendet gesetzte Untergründe für frische Oberflächen. Und ist es dann Realismus, Abbildung, was wir da sehen? Oder sind es vielmehr Visionen davon, entsprungen aus einem Leben, das von intensiven und differierenden Phasen geprägt ist? Womöglich ist es gerade und ergreifend ein einzigartiger Blick auf und in die Welt.


Ins Innere blicken wir auch in dem aktuellen Bild SPERRE. Hineingehen in einen dunklen Garten, möchten wir das? Ausgesperrt sein? Was und Wer versperren den Weg oder laden uns ein, einzutreten? Früchte des verbotenen Gartens zieren seinen Eingang, Erdbeeren und eine Taube als Wächter vermitteln süße Geborgenheit. Ist dahinter das Paradies verborgen oder eine dunkle Variante davon? Paradiesdarstellungen gibt es in der Malerei seit langem, und sie waren immer ein Hinausschweben aus der realen Welt auf der Suche nach der sorgenfreien Perfektion. Bildnerisch erfüllen sie ein Ideal, oder eine Projektion davon, die der Mensch im Leben vergeblich sucht. Lockt uns etwas hinter der seltsamen Sperre, die so reduziert und doch bestimmt auftaucht, dass sie wie ein Symbol ihrer selbst wirkt? Hier kann jeder durch, aber eine ahnende Warnung vor dem dunklen, uneinnehmbaren Dickicht, wie wir es alle aus unserer Biografie kennen, gibt es dennoch. Findet man den Rückweg aus diesem Bild? Oder ist es nicht klüger, an der rätselhaften, fast kitschigen Sperre mit den Erinnerungsbildchen zu verharren, die schwebenden amorphen Formen und verwundert das dabei piksende Rosa zu betrachten – und nur einmal mit der Taschenlampe kurz hinein zu leuchten?

Wem könnten wir sonst begegnen, uns an was erinnern? Was hat die Malerin hier in ihren ergiebigen Schichten für uns versteckt?


Von Begegnungen handelt auch ein 2013 entstandenes Bild, das einer kleineren, älteren Version folgt: GOING SOMEWHERE ist ein weiteres Manifest Kinasts gegen den Stillstand, zugleich selbstverständlich jedoch allein einen Bildmoment zeigend. Ähnliche Punkte, wie sie im Bild PARK im Boden verhaftet waren, bilden hier als T-Shirtmuster ein dekoratives und zugleich hinaustragendes Element. Sie fliegen ins Weite und transformieren eine sich auflösende Person, die eine andere transportiert. Durch die Farbigkeit wirkt die Getragene fast wie eine Skulptur. Die glatte Oberfläche und das überhöhte Licht machen aus ihr eine Art Puppe, die kraftvoll gen Himmel zeigt und sich im Gleichgewicht halten muss. Ihr Körper ist voller Spannung, damit sie nicht fällt; Konzentration zeichnet das Gesicht aus. Dennoch ist sie der identitätslosen (einmal mehr ohne Gesicht) Trägerin ausgesetzt. Der blaue, sphärische Hintergrund bildet eine sachliche Folie, er gibt keine Hinweise auf einen spezifischen Ort. Die Konzentration auf die gespannten Figuren dominiert; keiner weiß wohin und weshalb hier jemand getragen wird. Dennoch wird die Person jedoch augenfällig befördert, will sich tragen lassen – eine Situation, die sich nun ihrer Kontrolle entzieht, auch wenn sie wohl ihre Zustimmung dazu gab; ein Aufbruch eben.

Ein Kernthema von Kinasts Malerei kulminiert in diesem Gemälde, verdichtet auf die Begegnung und die Berührung zweier Personen, und die daraus folgende Dynamik. Vorlage für dieses Motiv ist ein Foto von Tänzerinnen, die sich in einer Aktion namens „Kontaktimprovisation“ mit genau diesem Thema beschäftigen. Hier trägt eine Frau eine andere. Sie zeigt Stärke und hat sich spontan zu exakt dieser Bewegung entschieden, hat angefangen, auch wenn das Ziel nicht absehbar ist. Jeder einzelne Lebensmoment hängt von exakt diesen persönlichen und interaktiven Entscheidungen ab. Jeder Ablauf ist gefangen in der eben vorangehenden Situation und dessen Charakteristik. Abermals ist die innere Dynamik der Figuren bei aller skulpturalen Spannung deutlich spürbar.


Die ernste Ironie, die sich meines Erachtens in diesen Abbildern des Existierens offenbart, lässt mich zuweilen an einige von Martin Kippenbergers Werken denken. Hier finden sich einige Aspekte wieder, wie ein höchst lebendiger Pinselstrich, eine furchtlos pastose Malweise und die Motivation, das Leben in all seinen Facetten zu spüren. Diese Faktoren haben bei Kippenberger ein einzigartiges und vielschichtiges Oeuvre hervorgebracht. Seine Ausstellungen begleitete er zuweilen zynisch mit dem scheinbar verlockenden Garantieversprechen an die Besucher: „Bei Nichtgefallen Gefühle zurück“. Wenn Gefühle frei werden, sehen wir uns mit scheinbar unkontrollierbaren Situationen konfrontiert; ein Zustand der häufig vermieden wird und, trotz des enthaltenen Reichtums, Angst auslösen kann. Wie oft hat sich ein jeder bereits gewünscht, die Gefühle wieder einpacken zu können? Das Risiko auszuhalten ist jedoch von jeher ebenso eine künstlerische Strategie, wie eine Lebenseinstellung. Und: Müssen wir eigentlich wirklich bangen vor dem verborgenen Dunkel hinter unserer persönlichen Sperre?

Die exzessive Lebensweise Kippenbergers hat beispielsweise auch zu Bildern geführt mit dem Titel: „Wer sich dem Abgrund stellt, sollte sich nicht wundern, wenn er fliegen kann.“ Ständige Bewegung ist Risiko und das menschliche Wagnis kann durchaus letztlich nicht gelingen. Dennoch war sein höchstes selbsterklärtes Ziel, das man ihn noch zwanzig Jahre nach seinem Ableben als Spaß verbreitenden Menschen in Erinnerung hat. Auch die Künstlerin taucht voller Enthusiasmus und Leidenschaft in ihre Bildschichten ein, um ihnen Leben einzuhauchen. Sie schickt viele ihrer Protagonisten auf die Reise und alsdann sind in diesen Bildwelten ebenso allerhand Flugobjekte unterwegs, um die Welt zu erkunden. Glücklicherweise schweben sie allenfalls geräuschvoll nicht in den Abgrund, sondern vornehmlich gen Himmel oder in andere Sphären.


Als die ehemals singende und tanzende Malerin letztlich 2011 den Himmel über New York live und in Farbe zu sehen und spüren bekam, entstand (neben der Version der einzelnen LANTERN TOWERS) auch die Grundlage zu dem großformatigen HUMMING HOVERING: Sei das Summen nun ein fließendes, oder mehr ein kraftvoll haltendes – lange haderte die Malerin mit dem vermeintlich „richtigen“ Titel dieses Gemäldes. Warum hat gerade dieses Bild so besonders viele Arbeitsphasen eingefordert? Mit dieser Reise hinweg über den großen Teich nach New York ging ein lang gehegtes Anliegen von ihr in Erfüllung, das im Übrigen – wie häufig bei Kinast – seine musikalische Begleitung bereits seit geraumer Zeit in Form eines Liedes mitführte: Down Home New York von Archie Shepp.

Immer und beharrlich wenn lang gehegte Wünsche Wirklichkeit werden, kann nach der Erfüllung und der Freude darüber, auch eine Lücke entstehen. Es wird ein Ort frei, ein neuer, noch nicht lokalisierter Wunschplatz sozusagen. Dieser Platz steht im undefinierten Nichts und löst das Gefühl eines nicht benennbaren Strebens aus. Mit dem Dachgarten, den Wassertürmen, die hier wie archaische Behausungen, wie Zelte wirken, dem laubenartigen Einblick der vorgestellten New Yorker Wasserfälle, hat sich die Malerin über lange Zeit immer wieder auseinander gesetzt: Sie suchten ihre Form, die ergiebigen Fragmente und Ansichten. In diesem Bild schwirrten sie geraume Zeit herum, fast wie in einem Eigenleben, obwohl sie bereits konkrete künstlerische und fotografische Vorbilder hatten, die die Malerin stets im Blick behielt. Nun haben die Bildelemente unter ihrer Regie höchstwahrscheinlich ein vorläufiges Erscheinungsbild gefunden und auch bildnerisch erhalten. Das Wasser läuft an verschiedenen Stellen kaskadenartig aus und bahnt sich seinen Weg durch das Pseudo-Idyll der Tanks. Als lebenspendendes Elixier oder als bedrohende Überflutung – in jedem Fall unaufhaltbar bewässert das Nass die urbane Welt der Großstadt. Im Rahmen lässt es neues Grün sprießen. Diese jungen Pflanzen führen ein Idyll auf, in einer Weltmetropole des farbenreichen und angeregten Surrens und Rauschens. Vielleicht kann dieses Humming Hovering, dieses Summen und Schweben, stellvertretend auch nicht fertig sein, noch nicht ganz fertig werden, da erst der neue zu bewässernde, zu bemalende Wunsch sprießen muss, der den erfüllten Wunschplatz der New York-Reise ersetzt? 

Carpe diem – den Tag nutzend und pflückend, reisen wir weiter in die Universen der Malerei.


© Elke Ullrich 2013


* Anmerkung: Name der Installation 2015 geändert in "ein Tag"

ARBEITENArbeiten_Sabine_Kinast.htmlArbeiten_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_1_link_0
VITAVita_Sabine_Kinast.htmlVita_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_2_link_0
SABINE KINASTHOME_Sabine_Kinast.htmlHOME_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_3_link_0
TEXTText_Sabine_Kinast.htmlText_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_4_link_0
KONTAKTKontakte_Sabine_Kinast.htmlKontakte_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_5_link_0
IMPRESSUM/DATENSCHUTZ Impressum_Datenschutz_Sabine_Kinast.htmlImpressum_Datenschutz_Sabine_Kinast.htmlshapeimage_6_link_0